Rückbau und Neunutzung Areal Hoferbad

Das Grundstück liegt in unmittelbarer Nähe des Bahnhofs Appenzell und soll mehrheitlich mit kostengünstigem Wohnraum bespielt werden.
Das vorgeschlagene Neubauprojekt reagiert einerseits auf die vorhandene Lastwagenzufahrt im Westen und andererseits auf das Spannungsfeld, welches zwischen dem im Süden gelegenen Huber-Zeller-Haus und dem denkmalgeschützten Hoferbad im Osten besteht.
An der leicht abfallenden Hoferbadstrasse wird der höhere der beiden Längsbauten platziert. Der viergeschossige Wohnneubau mit seinem Dachgeschoss treppt sich dreiteilig von Süden gegen Norden ab und nimmt mit seiner dreigeschossigen Kopfsituation direkten Bezug zum bestehenden Hoferbad. Damit ordnet sich das Volumen zwar im heterogenen Bestand ein, setzt aber trotzdem mit seiner Grösse das notwendige Gegengewicht zum stattlichen Huber-Zeller-Haus am Oberbad. Die 36 Wohnungen sind jeweils zweiseitig orientiert und als wirtschaftliche Zweispänner organisiert.
Der zweigeschossige Neubau mit Gewerbe und sechs Kleinwohnungen im Westen trennt den gemeinsamen Hof in den Umschlagplatz auf der einen Seite und schafft auf der anderen Seite zwischen sich und dem Neubau an der Hoferbadstrasse einen beruhigten und attraktiven Aussenraum für das Wohnen.
Mitten in Appenzell entsteht eine identitätsstiftende Siedlung der Genossenschaft Säge mit hoher Wohnqualität.